Wesen des Shibas

Der Shiba ist ein lebensfreudiger und entzückender Hund. Sie sind gewöhnlich gesund, leben lang und sind gemeinhin nicht anspruchsvoll. Ihre Größe ist optimal: nicht so klein, dass sie irgendwo reinfallen oder man sich versehentlich auf sie setzt, wie das bei Kleinhunden der Fall sein kann, aber klein genug, dass man sie geschwind auf den Arm nehmen kann, wenn nötig. Shibas sind verlässlich und treu, wach, begeisterungsfähig und intelligent. Sie sind reinliche, lernfähige und vielseitige Spielkamaraden für Kinder.

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Kann der Shiba lesen?

Nicht jede Hunderasse eignet sich freilich für jeden Besitzer und da macht der Shiba keine Ausnahme. Der Shiba ist recht selbstständig, sein Witz kann sich mit dem jedes Besitzer messen. Die Erziehung des Shibas ist daher eine Frage dessen, wer sich durchsetzt – und Shibas hassen Wiederholungen. Sie sind findig genug, sich unermüdlich in der Lösung jedes Problems zu versuchen. Da sind sie ganz Japaner, sie sind ebenso stur, wie sie unabhängig und klug sind. Sie können offenbar stundenlang über die Bewältigung einer Aufgabe grübeln und sich dann einen Lösungsweg suchen. „Kann der Shiba Inu denken?„—lassen sie das ihren Shiba lieber nicht hören! Die Erziehung, vielmehr die Schulstunden für den Shiba müssen früh anfangen, am besten, wenn er 6 bis 8 Wochen alt ist. Für andere Rassen mag das zu früh sein, aber der Shiba fängt an, die Dinge auf seine eigene Art zu lösen, bevor Sie das mitbekommen. So sollten Sie mit der Leinenführigkeit früh anfangen oder sie haben lebenslang den Kampf mit dem Drachen an der Leine.

Auszug aus dem Buch “Praxisratgeber Hund Shiba Inu” von Andrew de Prisco

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Erscheinungsbild des Shibas

Der Shiba wird bis zu 40 cm groß und bis zu 13 kg schwer. Der Kopf ist breit mit einem deutlichem Stop. Kleine, weit auseinanderstehende, dreieckige Stehohren runden das Bild ab, ebenso wie der gerade, mäßig dicke Fang. Der ganze Hund wirkt wohlproportioniert. Das Deckhaar in den Farben rot, rot-sesam und  black and tan  ist eher hart und gerade mit reichlich dichter und weicher Unterwolle. Die Rute liegt dicht und eingerollt auf dem Rücken.

Die Farbvarianten sind:

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Black and tan: Schwarz mit roten Haaren

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Rot sesam: Grundfarbe rot, Mischung mit schwarzen Haaren

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Rot: das Deckhaar ist rot mit heller Unterwolle

 

 

 

 

 

 

 

Alle angeführten Farben müssen Urajiro aufweisen. Urajiro ist das weißliche Haar seitlich am Fang und an den Backen, unter dem Fang, an der Kehle, an der Brust und am Bauch, an der Unterseite der Rute und an der Innenseite der Gliedmaßen